* Vor ein paar Jahren hätte auf dem ehemaligen Spitalareal eine Spezialbetreuung entstehen sollen, doch der private Investor zog sich zurück. * Nach Vorliegen der Machbarkeitsstudie wagt die Standeskommission nun einen zweiten Versuch, um auf dem Areal moderne Infrastruktur zu ambulanten Behandlungen zu entwickeln. * Aus Kostengründen wird wieder eine private Beteiligung erwogen.


Bisher galt in der Verwaltungspraxis eine einfache Regel: Das Schweizerkreuz auf einem Produkt stand für «Swiss made» – eindeutig, klar und nachvollziehbar. Nach der neuen «Präzisierung» des IGE darf das Kreuz unter bestimmten Bedingungen nun auch dann verwendet werden, wenn lediglich einzelne Tätigkeiten – etwa Forschung oder Entwicklung – vollständig in der Schweiz erfolgt sind. Diese Neubeurteilung ist aus Sicht der Marketingforschung kritisch zu betrachten. Dazu fünf Gedanken.

* Der Schweizerische Gewerbeverband läuft Sturm gegen den Swissness-Entscheid des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) im März. Seither darf das Schweizerkreuz auch für Angaben wie «Swiss Design» oder «Swiss Engineering» verwendet werden, selbst wenn die Herstellung vollständig im Ausland erfolgt. * Eine repräsentative Umfrage von Demoscope ergab, dass fast 90 Prozent der befragten Gewerbetreibenden und Stimmberechtigten der Auffassung sind, dass das Schweizerkreuz als Exklusivrecht den inländischen Produzenten vorbehalten bleiben müsse. * Claudio Minder, Co-CEO der kybun Joya Gruppe in Roggwil mit Produktion in Sennwald, bedauert den Entscheid zutiefst.

* Die Ostschweizer Unternehmen blicken laut Umfrage des Konjunkturboards Ostschweiz auf ein turbulentes erstes Halbjahr zurück. * Neben der anhaltend schwachen Dynamik in wichtigen Absatzmärkten belasteten der Iran-Krieg und die US-Handelspolitik die Auftragslage. * Trotzdem zeigt sich die Ostschweizer Wirtschaft einmal mehr widerstandsfähig: Teile der Industrie meldeten zuletzt vorsichtig positive Signale, wenn auch auf tiefem Niveau.