* Die Gen Z ist mental belastet und orientierungslos; die St.Galler Jugendstudie bestätigt Stress und psychische Belastung bei jungen Menschen. * Zeit und Empathie sind die entscheidenden Faktoren, um junge Mitarbeitende gezielt zu begleiten und zu binden. * Das schreibt Alex Blunschi, Experte für die Generation Z, in diesem Beitrag für «Business Class Ost».
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Die Generation Z steckt in einer Krise – so titelte dieser Newsletter, als die erste St.Galler Jugendstudie der HSG veröffentlicht wurde: Junge Menschen fühlen sich gestresst, mental belastet und teils orientierungslos.
Ein Grund, als Arbeitgeber alarmiert zu sein? Nein. Bleiben Sie locker – aber nehmen Sie sich Zeit. Zeit, um Ihre jungen Mitarbeitenden gezielt zu begleiten.
Viele Erkenntnisse der Studie sind nicht neu, aber nun fundiert und klar bestätigt:
Haupterkenntnis für Führungspersonen. «Gute Vorgesetzte sind für die meisten jungen Menschen der wichtigste Motivator. Führung beeinflusst Motivation, Bindung und psychische Gesundheit stark.»
Schön und gut – nur was heisst das? Meine Erfahrung aus jahrelanger Arbeit mit und für die Gen Z – Zeit und Empathie sind die entscheidenden Faktoren. Junge Mitarbeitende brauchen mehr davon als ältere. Sie suchen Orientierung, Vertrauen und ehrliche Zuwendung.
So können Sie helfen – mit Zeit für:
Wer diese Zeit und Empathie investiert, findet auch beim Thema Homeoffice gute Lösungen. Wenn sich Junge vor Ort wertgeschätzt fühlen, kommen sie gerne zur Arbeit – hybride Modelle funktionieren dann beinahe von selbst.
Woher Sie diese Zeit nehmen, ist sehr individuell. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, sich diese Zeit zu nehmen. Prüfen Sie Routinen – vieles lässt sich mit KI effizienter gestalten. Und wer zeigt Ihnen, wie die KI eingesetzt werden kann? Natürlich: Ihre Gen Z.
Der Generationen-Übersetzer
Alex Blunschi (1980) berät Firmen im Umgang mit der Generation Z. Als Generationenübersetzer, der in seiner Karriere stets zwischen diversen Generationen vermittelt hat, bringt er jahrelange Erfahrung mit.
Blunschi arbeitet seit 25 Jahren in den Medien, bis 2023 als Leiter der beiden Radiosender SRF 3 und SRF Virus. Bei Radio SRF hat der Schaffhauser gemeinsam mit einem Team, das ausschliesslich aus Mitarbeitenden der Generation Z besteht, einen Radiosender sowie einen Tiktok-Kanal für die Genration Z erfolgreich neu lanciert: SRF Virus.
Website: www.blunschi-story.ch

* Die Fortimo-Gruppe hat die Nachfolge von Finanzchef Gregor Bodenmann geregelt. * Marco Zoller verstärkt seit dem 1. März die Fortimo-Gruppe und wird in den kommenden Wochen schrittweise die Funktion des Finanzchefs übernehmen. * Im Geschäftsjahr 2025 vervierfachte das St.Galler Unternehmen seinen Ertrag, unter anderem durch umfangreiche Portfolioverkäufe.

* Per 1. April 2026 übernimmt Beat Bollinger die Leitung der Raiffeisenbank Tägerwilen. * Er folgt auf Dominik Holderegger, der in den Ruhestand tritt. * Beat Bollinger verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bankwesen. In seiner bisherigen Laufbahn war der Betriebsökonom in verschiedenen Führungsfunktionen im Privat- und Firmenkundengeschäft tätig. Seit 2016 leitete er erfolgreich die Raiffeisenbank Wil.

* Echte Führung basiert auf einer bewussten Entscheidung für die Verantwortung gegenüber Menschen und nicht für das Prestige eines Titels. * Eine rein machtorientierte Führung führt zur Entfremdung und schafft eine toxische Kultur, in der die Leistung langfristig stagniert. * Das schreibt Wolgang Jenewein. Gründer, Coach und Speaker in seinem LinkedIn-Post.