* Eigentumswohnungen wurden gemäss einer Untersuchung in der Schweiz im zweiten Halbjahr 2024 um 1,5 Prozent teuer, Einfamilienhäuser um 4 Prozent. * Moneypark und PriceHubble haben für «Business Class Ost» eine Spezialauswertung für die Ostschweiz für die letzten vier Jahre erstellt. * In der Ostschweiz gibt es eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum, vor allem in Appenzell Innerrhoden, ganz anders als im Ausserrhodischen.

Der Vergleichsdienst Moneypark, Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz, hat zusammen mit dem Bewertungsanbieter PriceHubble das Finanzierungs- und Immobilienupdate des zweiten Halbjahres 2024 veröffentlicht. Es trägt den Titel «Comeback: Tiefe Zinsen, lange Hypothekarlaufzeiten und steigende Immobilienpreise». Im ersten Teil dieses Artikels finden sich die wichtigsten Trends für die Schweiz. Im zweiten Teil hat Felicitas Sommer, Marketing & Communications Director von PriceHubble in Deutschland, für «Business Class Ost» eine Spezialauswertung für die Ostschweiz erstellt – in Form einer Trendanalyse und einer Tabelle der Median-Preise für Wohnimmobilien pro Quadratmeter für die Ostschweizer Kantone (siehe Grafik).
Erholung der Immobilienpreise im zweiten Halbjahr 2024
Die Kaufpreise für Wohnungen und Einfamilienhäuser in der Schweiz sind im zweiten Halbjahr 2024 gestiegen. Eigentumswohnungen verzeichneten einen Anstieg von 1,5 Prozent, während die Preise für Einfamilienhäuser um 4,0 Prozent zulegten. Nach einem moderaten Anstieg bzw. einem Rückgang im ersten Halbjahr 2024 (Wohnungen: +0,5 Prozent, Häuser: –2,2 Prozent) zeigt sich nun eine deutlich positivere Tendenz.
Preisentwicklung bei Einfamilienhäusern: Erholung und stärkere Dynamik in der Deutschschweiz
Für Einfamilienhäuser zeigte sich in der Deutschschweiz mit einem Plus von 4,1 Prozent eine stärkere Preissteigerung als in der Westschweiz mit 3,8 Prozent. Nach einem Rückgang der Preise im ersten Halbjahr 2024 von 1,3 Prozent in der Deutschschweiz und 4,0 Prozent in der Westschweiz erholte sich der Markt im zweiten Halbjahr deutlich. Im dritten Quartal stiegen die Preise in der Westschweiz um 1,1 Prozent und in der Deutschschweiz um 0,7 Prozent. Im vierten Quartal nahm die Dynamik deutlich zu und zeigte in der Deutschschweiz einen Anstieg um 3,4 Prozent und in der Westschweiz um 2,6 Prozent.
Preisentwicklung bei Wohnungen: Stabile Anstiege in beiden Regionen
Im zweiten Halbjahr 2024 zeigte sich bei den Preisen für Wohnungen eine stabile, aber differenzierte Entwicklung in der Deutsch- und Westschweiz. In der Deutschschweiz stiegen die Preise um 1,3 Prozent, während die Westschweiz einen Anstieg von 2,1 Prozent verzeichnete. Die Entwicklung im dritten Quartal 2024 fiel in beiden Regionen moderat aus, mit einem Anstieg von 0,4 Prozent in der Deutschschweiz und 0,5 Prozent in der Westschweiz. Im vierten Quartal nahm die Dynamik zu, wobei Wohnungen in der Westschweiz um 1,6 Prozent und in der Deutschschweiz um 0,9 Prozent zulegten.
Die Immobilienpreise in der Ostschweiz 2020–2024
Die Immobilienpreise in der Ostschweiz haben sich in den vergangenen vier Jahren spürbar verändert. Eine Analyse der medianen Angebotspreise pro Quadratmeter zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Kantonen, aber auch einige übergreifende Entwicklungen.
Steigende Preise mit regionalen Unterschieden
Grundsätzlich zeigt sich ein allgemeiner Aufwärtstrend bei den Immobilienpreisen in der Ostschweiz. Besonders in den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Thurgau und St.Gallen sind die Preise kontinuierlich gestiegen. Dies weist auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum in diesen Regionen hin.
Appenzell Innerrhoden als Spitzenreiter
Appenzell Innerrhoden verzeichnete die höchste Preissteigerung in der Region. Die Immobilienpreise sind hier besonders stark angestiegen, was unter anderem auf eine begrenzte Verfügbarkeit von Bauflächen und eine hohe Attraktivität für Käufer zurückzuführen sein könnte.
Preisdynamik in St.Gallen und Thurgau
Während St.Gallen und Thurgau ebenfalls einen Anstieg der Preise verzeichnen, sind dort leichtere Schwankungen erkennbar. Diese können durch verschiedene Faktoren wie wirtschaftliche Entwicklungen oder saisonale Schwankungen im Immobilienmarkt beeinflusst worden sein.
Moderater Anstieg in Appenzell Ausserrhoden
Im Vergleich zu den anderen Kantonen zeigt sich in Appenzell Ausserrhoden ein moderaterer Anstieg der Immobilienpreise. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Nachfrage dort etwas stabiler geblieben ist oder dass mehr Wohnraum zur Verfügung steht.
Fazit
Die Immobilienpreise in der Ostschweiz sind insgesamt gestiegen, wobei sich die Dynamik je nach Kanton unterscheidet. Besonders in Appenzell Innerrhoden sind die Preise stark angestiegen, während St.Gallen und Thurgau ein moderates, aber konstantes Wachstum aufweisen. Die Trends deuten darauf hin, dass die Ostschweiz weiterhin ein attraktiver Immobilienmarkt bleibt, insbesondere für Käufer und Investoren, die auf eine stabile Wertentwicklung setzen.
Die Studie berichtet ausserdem über die Entwicklung von Neuhypotheken und die Refinanzierung von Immobilien sowie die Vorlieben bei der Wahl des Hypothekaranbieters. Die ganze Studie kann man hier herunterladen.

* Ausländische Investitionsprojekte in der Schweiz sind 2025 auf den tiefsten Stand seit Jahren gesunken. * Die neueste EY-Studie zeigt, wer noch investiert – und warum deutsche Unternehmen ihre Projekte halbierten. * Alarmstimmung ist aber nicht angesagt.

* Ob Hundebetreuung, Hilfe bei Technikfragen oder Unterstützung beim Möbelaufbau: Über seine Plattform «KnowS» fänden sich auch in St.Gallen und Umgebung immer öfter Menschen, die im Alltag unkompliziert helfen oder selbst Unterstützung benötigen. * KnowS-Gründer Ramin Schams sagt, monatlich kämen mehr als 5000 neue Mitglieder und über 1000 neue Aufträge hinzu. * Die Bandbreite reicht von Handwerk, Haushalt und Garten bis zu Events und IT-Hilfe.

* Die Basler Verkehrsbetriebe wollen offenbar das Tram von Peter Spuhlers Stadler Rail nicht. * Eine Ausschreibung, an der mutmasslich nur Stadler teilnahm, wird zurückgezogen – es wäre nicht der erste Rückschlag für das Bahnunternehmen. * Das Stadler-Tram scheiterte mutmasslich an den Erschütterungsgrenzwerten.