* In einer halbjährigen Testphase wird zweimal pro Tag gestreamt. * Ziel ist, die chinesische Kundschaft besser zu verstehen und den stationären Handel vorzubereiten. * Zu dem Zweck wurde auch das China-Team von kybun in Roggwil geschult.

Claudio Minder, Partner beim Schuhhersteller kybun Joya, berichtet auf LinkedIn über eine Social-Media-Kampagne für China. Auf LinkedIn trägt der Post den Titel «Schaffen wir den Sprung nach China über TikTok?»
China, so Minder, sei einer der grössten und spannendsten Absatzmärkte der Welt – «und wir wollen ihn richtig verstehen, bevor wir physische Geschäfte eröffnen». Die Methode: Live-Streaming auf TikTok. Das Unternehmen testet, welche Modelle, Farben und Materialien die chinesische Kundschaft begeistern, und will wissen, welche Fragen, Bedürfnisse und Wünsche sie hat. Und was man in Roggwil lernen könne, bevor es später in den stationären Handel geht. Deshalb sei das kybun-China-Team gerade in der Schweiz gewesen, um in die kybun-Joya-Philosophie einzutauchen und eine intensive Schulung zu erhalten.
Gestreamt wird zweimal täglich, um 8 und um 18 Uhr. Nach sechs Monaten werte man alle Daten aus, um das Angebot möglichst gut auf die chinesischen Kundinnen und Kunden abzustimmen. Claudio Minder: «Ein innovativer Schritt für uns – und ein spannendes Experiment für die Zukunft des Handels!» Ausserdem fragt er sich, ob Live-Commerce auch in Europa so erfolgreich werden könne wie in China.

* Die Warenausfuhren aus der Ostschweiz sind im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund 300 Millionen Franken gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 3,6 Prozent. * Den grössten Einbruch verzeichneten die Exporte in die USA. * Zwischen Januar und Juni 2026 wurde dorthin fast ein Fünftel weniger exportiert als im ersten Halbjahr 2025.

* Beim Event von «Unternehmerin Rheintal» trafen sich 110 Unternehmerinnen bei der Firma Jansen in Oberriet. * Es war ein Anlass mit spannenden, inspirierenden und herzlichen Begegnungen. * Ein laufendes Impulsprojekt heisst «Frauen in Räte», denn es braucht mehr Frauen in Verwaltungsräten.

* Die Nummern zwei und drei auf dem Schweizer Mobilfunkmarkt wollen beim Handynetz künftig eng zusammenarbeiten und damit Platzhirsch Swisscom stärker herausfordern. * An der Unabhängigkeit der beiden Gesellschaften soll sich aber nichts ändern. * Konkret geht es um das Handynetz in den ländlichen Gebieten der Schweiz. Die dortige Bevölkerung solle von derselben Netzqualität profitieren, wie sie in den Städten geboten wird.