* In einer halbjährigen Testphase wird zweimal pro Tag gestreamt. * Ziel ist, die chinesische Kundschaft besser zu verstehen und den stationären Handel vorzubereiten. * Zu dem Zweck wurde auch das China-Team von kybun in Roggwil geschult.

Claudio Minder, Partner beim Schuhhersteller kybun Joya, berichtet auf LinkedIn über eine Social-Media-Kampagne für China. Auf LinkedIn trägt der Post den Titel «Schaffen wir den Sprung nach China über TikTok?»
China, so Minder, sei einer der grössten und spannendsten Absatzmärkte der Welt – «und wir wollen ihn richtig verstehen, bevor wir physische Geschäfte eröffnen». Die Methode: Live-Streaming auf TikTok. Das Unternehmen testet, welche Modelle, Farben und Materialien die chinesische Kundschaft begeistern, und will wissen, welche Fragen, Bedürfnisse und Wünsche sie hat. Und was man in Roggwil lernen könne, bevor es später in den stationären Handel geht. Deshalb sei das kybun-China-Team gerade in der Schweiz gewesen, um in die kybun-Joya-Philosophie einzutauchen und eine intensive Schulung zu erhalten.
Gestreamt wird zweimal täglich, um 8 und um 18 Uhr. Nach sechs Monaten werte man alle Daten aus, um das Angebot möglichst gut auf die chinesischen Kundinnen und Kunden abzustimmen. Claudio Minder: «Ein innovativer Schritt für uns – und ein spannendes Experiment für die Zukunft des Handels!» Ausserdem fragt er sich, ob Live-Commerce auch in Europa so erfolgreich werden könne wie in China.

* Ausländische Investitionsprojekte in der Schweiz sind 2025 auf den tiefsten Stand seit Jahren gesunken. * Die neueste EY-Studie zeigt, wer noch investiert – und warum deutsche Unternehmen ihre Projekte halbierten. * Alarmstimmung ist aber nicht angesagt.

* Ob Hundebetreuung, Hilfe bei Technikfragen oder Unterstützung beim Möbelaufbau: Über seine Plattform «KnowS» fänden sich auch in St.Gallen und Umgebung immer öfter Menschen, die im Alltag unkompliziert helfen oder selbst Unterstützung benötigen. * KnowS-Gründer Ramin Schams sagt, monatlich kämen mehr als 5000 neue Mitglieder und über 1000 neue Aufträge hinzu. * Die Bandbreite reicht von Handwerk, Haushalt und Garten bis zu Events und IT-Hilfe.

* Die Basler Verkehrsbetriebe wollen offenbar das Tram von Peter Spuhlers Stadler Rail nicht. * Eine Ausschreibung, an der mutmasslich nur Stadler teilnahm, wird zurückgezogen – es wäre nicht der erste Rückschlag für das Bahnunternehmen. * Das Stadler-Tram scheiterte mutmasslich an den Erschütterungsgrenzwerten.