* Seit Jahren liegen die Erfolgsquoten der Akademie St.Gallen bei den eidgenössischen Marketing- und Verkaufsfachausweisen deutlich über dem Schweizer Durchschnitt. * In einzelnen Jahren beträgt der Vorsprung mehr als 20 Prozent. * Worin liegt das Erfolgsrezept? Stefanie Bögle, Bereichsleiterin Marketing- und Verkaufslehrgänge bei der Akademie St.Gallen, über die Gründe.

Stefanie Bögle muss nicht lange überlegen. «Es gibt nicht den einen Grund», sagt Stefanie Bögle, Bereichsleiterin Marketing- und Verkaufslehrgänge der Akademie St.Gallen, auf die hohen Abschlussquoten angesprochen (siehe Grafiken): «Es ist das Zusammenspiel verschiedener Faktoren.»
An erster Stelle nennt sie die Prüfungsvorbereitung. Die eidgenössischen Prüfungen seien anspruchsvoll und verlangten nicht nur Fachwissen, sondern auch Routine im Umgang mit realen Prüfungssituationen. Deshalb investiert die Akademie bewusst viel Zeit in schriftliche und mündliche Prüfungstrainings. Präsentationen werden unter den gleichen Bedingungen geübt wie an der eigentlichen Prüfung, Fachgespräche simuliert und auch die Prüfungsdauer realitätsgetreu eingehalten. «Wir schöpfen die Prüfungszeit bewusst vollständig aus. Das verursacht zwar Aufwand, gibt den Studierenden aber Sicherheit», so Bögle.
Ein weiterer Erfolgsfaktor seien Prüfungsexpertinnen und -experten, die in der Praxis tätig sind. Sie kennen die aktuellen Anforderungen der Branche ebenso wie jene der eidgenössischen Prüfungen: «Unsere Dozierenden und Experten bleiben am Ball. Genau das macht den Unterricht glaubwürdig.»
Der Wert der persönlichen Betreuung
Persönliche Betreuung gehört zum Konzept der Akademie St.Gallen. Bögle kennt ihre Studierenden nicht nur aus den Teilnehmerlisten. Zu Beginn jedes Lehrgangs fragt sie nach den persönlichen Zielen und hält sie schriftlich fest. Gerät jemand im Verlauf der Weiterbildung in ein Motivationstief, greift sie darauf zurück und erinnere die Studierenden daran, weshalb sie die Weiterbildung begonnen haben. Oft helfe genau das, um wieder den Fokus zu finden.
Und auch nach einer nicht bestandenen Prüfung endet die Betreuung nicht. Gemeinsam wird analysiert, weshalb es nicht gereicht hat und wie die Vorbereitung auf den nächsten Versuch verbessert werden kann.
Eine zentrale Rolle spielt zudem das Dozententeam. Unterrichtet wird ausschliesslich von Fachpersonen, die ihre Themen täglich in Unternehmen anwenden: «Unsere Dozierenden kommen direkt aus der Wirtschaft. Sie vermitteln nicht nur Theorie, sondern bringen ihre Erfahrungen aus der Praxis mit.»
Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt sich auch an den zahlreichen Empfehlungen ehemaliger Absolventinnen und Absolventen. Viele Führungskräfte schickten ihre Mitarbeitenden an die Akademie, weil sie selbst gute Erfahrungen gemacht haben, sagt die Bereichsleiterin Marketing- und Verkaufslehrgänge: «Das freut mich fast am meisten. Es zeigt, dass unsere Arbeit nachhaltig wirkt.»
Erfolgsquoten sind kein Selbstzweck
Für sie ist die hohe Erfolgsquote kein Selbstzweck. «Natürlich freut es mich, wenn wir schweizweit zu den Besten gehören. Noch wichtiger ist aber, dass unsere Studierenden gut vorbereitet in ihre berufliche Zukunft starten. Der Fachausweis ist nicht das Ende des Lernens – sondern die Grundlage für den nächsten Karriereschritt.»
Für Stefanie Bögle ist genau das der eigentliche Erfolg: nicht möglichst viele bestandene Prüfungen, sondern Absolventinnen und Absolventen, die das Gelernte langfristig im Berufsalltag erfolgreich einsetzen können.
Sieben Sie Ihre Studierenden strenger aus als andere Bildungsinstitutionen, um eine höhere Abschlussquote zu erzielen?
Stefanie Bögle: Nein, natürlich nicht. Wir führen zwar viele Beratungsgespräche, aber wir wählen unsere Studierenden nicht aus. Wer die Zulassungsbedingungen erfüllt, kann die Weiterbildung besuchen. Unser Ziel ist es, den interessierten Personen Fachwissen zu vermitteln und sie auf ihrem individuellen Weg zu begleiten.
Welchen Stellenwert hat KI in den Lehrgängen?
Stefanie Bögle: KI gehört heute dazu. Wir zeigen den Studierenden, wie sie sie sinnvoll einsetzen können. Aber sie müssen die Resultate verstehen, kritisch beurteilen und fachlich einordnen können. KI ersetzt das Fachwissen nicht.
Welchen Rat können Sie angehenden Studierenden mit auf den Weg geben?
Wer sich für einen der beiden Lehrgänge entscheidet, sollte die Weiterbildung als Investition in die eigene Zukunft verstehen. Wir begleiten unsere Studierenden intensiv – lernen und dranbleiben müssen sie aber selbst. Wer bereit ist, sich einzubringen, profitiert nicht nur für die Prüfung, sondern für den gesamten weiteren Berufsweg.


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* Das Immobilienunternehmen Regimo St.Gallen AG mit Geschäftsführer und Teilhaber Silvan Wick heisst ab 2027 Vistamo AG. * Während sich die übrigen Regimo-Gesellschaften zu einer schweizweiten Unternehmung zusammengeschlossen haben, bleibt die St.Galler Gesellschaft ausserhalb dieser Fusion. * Neu sind der Markenauftritt, die E-Mail-Adressen und die Website unter vistamo.ch; der Sitz befindet sich weiterhin an der Neugasse 35 in St.Gallen.