* Die Akademie St.Gallen ist unter anderem eine der vier Hauptsponsorinnen des Auffahrtslaufs St.Gallen und des Stadtlaufs St.Gallen. * Veranstalterin der Sportveranstaltungen ist die ProPuls Projektagentur GmbH in St.Gallen. * ProPuls-CEO Daniel Schmidli erklärt im Interview-Teil, warum die Partnerschaft für beide Seiten eine Erfolgsgeschichte ist.

An Auffahrt, also an diesem Donnerstag, 14. Mai, ist es wieder soweit. Auf neun verschiedenen Strecken in rund 40 Kategorien laufen Klein und Gross am Auffahrtslauf durch die Agglomeration St.Gallen und gegen die Zeit – oder geniessen einfach die organisierte sportliche Aktivität. Dass der Anlass äusserst beliebt ist und immer beliebter wird, zeigen die Zahlen: 2025 verzeichnete der Auffahrtslauf St.Gallen einen neuen Teilnahmerekord mit rund 8500 Läuferinnen und Läufern. 2022 waren es immerhin schon 5000 Teilnehmende. Und schon an der Premiere 2014 liefen 3800 Leute mit. Dieses Jahr werden über 10‘000 Teilnehmende am Event dabei sein, beispielsweise ist der Halbmarathon schon Wochen vorher ausverkauft, so wie aktuell weitere Disziplinen.
Damit so ein Grossanlass erfolgreich durchgeführt werden kann, braucht es nicht nur eine gute Organisation – verantwortlich ist seit je her die St.Galler Projektagentur ProPuls (siehe Interview unten) –, sondern auch genügend Sponsoren. Damit kann auch die Teilnahmegebühr im Bereich von 20 bis 90 Franken (inklusive öV-Ticket für die An- und Abreise aus der ganzen Schweiz) tief gehalten werden.
Sowohl für Sport als auch für Bildung braucht es Leistung und Durchhaltevermögen
Eine der vier Premium-Partnerinnen ist die Akademie St.Gallen. Warum tut die Akademie St.Gallen das? Sie engagiert sich in der Region bewusst für starke und nachhaltige Partnerschaften, besonders im Sport. Ob Laufsport, Fussball oder Eishockey: Das Sponsoring ist dort verankert, wo Leidenschaft, Bewegung und Leistungsbereitschaft gelebt werden. Sport und Weiterbildung haben dabei mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint. Beide erfordern Durchhaltewillen, Fleiss und die Bereitschaft, Schritt für Schritt auf ein klares Ziel hinzuarbeiten. Genau diese Haltung unterstützen und fördert die Akademie St.Gallen.
Aber warum auch der Auffahrtslauf? Weil er mehr ist als ein Sportevent. Auch er steht für Bewegung, für persönliche Ziele, für Durchhaltewillen und dafür, sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Und genau das sind wichtige Elemente der Weiterbildung: Menschen entscheiden sich zu starten, dranzubleiben und über sich hinauszuwachsen. Der Akademie St.Gallen als regionale Weiterbildungsinstitution ist es wichtig, dort sichtbar zu sein, wo die Region zusammenkommt, sich Menschen gegenseitig motivieren und gemeinsam etwas bewegen. «Wer jeden Tag einen Schritt vorwärtsgeht, wird am Ende weit kommen. Laufen verändert, weiterbilden auch», heisst es von der Akademie St.Gallen.
Was bedeutet das Engagement der Akademie St.Gallen am Auffahrtslauf für den Veranstalter, die ProPuls? Daniel Schmidli, CEO der ProPuls Projektagentur GmbH in St.Gallen, gibt im Kurzinterview Einblicke in die Zusammenarbeit mit der Akademie St.Gallen beim Auffahrtslauf St.Gallen und dem Stadtlauf St.Gallen.

Welche Überlegungen hat Sie von ProPuls und die Akademie für das Sponsoring zusammengebracht?
Daniel Schmidli: Bereits ganz zu Beginn des Auffahrtslaufs 2014 und dann über sechs Jahre hinweg war die Akademie St.Gallen Sponsorin, die zweite überhaupt. Wenige Jahre danach stieg sie wieder ein, was uns sehr freut. Nicht zuletzt freut mich die Partnerschaft auch, weil ich an dem Ort einst mein KV absolviert habe. Und so wie bei der Akademie St.Gallen gibt es auch bei uns viele junge Menschen, die in ihrem Leben etwas erreichen wollen, die Zielgruppen passen also überein. An beiden Orten verbraucht man einiges an Energie und muss fit sein. Beim Training und bei der Weiterbildung gibt es Hochs und Tiefs, die man mit etwas Anstrengung überwinden kann. Passender geht es eigentlich nicht … Zumal die Laufstrecke auch über das Gelände der Akademie und auch durchs Gebäude der Schule führt. Auch näher geht es so gesehen nicht.
Zahlt die Akademie St.Gallen heute pro Jahr mehr als damals?
Ja, ein wenig. Die Ansätze sind bei uns human gestiegen. Das hat auch mit den steigenden Teilnehmerzahlen zu tun.
Auf Ihrer Website ist die Rede davon, die Akademie gestalte die Läufe mit. Was heisst das konkret?
Die Akademie hängt nicht einfach nur ein paar Banner auf, sondern sie fördert uns das ganze Jahr hindurch, beispielsweise indem sie ihren Studierenden für die Läufe Sonderkonditionen ermöglicht. Und wir durften uns an Akademie-Anlässen auch vorstellen. Am Event selber, an der Strecke bieten sie ebenfalls einiges an. Es geht also nicht nur um Frankenbeträge.
Also eine lebendige Partnerschaft?
Genau, eine sehr lebendige Partnerschaft mit regelmässigem Austausch. Wir überlegen immer wieder gemeinsam, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es gibt. So entstand auch das Engagement bei Tön Staubli (siehe unten). Das ist aus meiner Sicht für beide Seiten spannend.
Neben dem Auffahrtslauf St.Gallen am 14. Mai und am Stadtlauf St.Gallen am 13. September engagiert sich die Akademie St.Gallen im sportlichen Bereich auch am Schlosslauf Rapperswil-Jona vom 18. Oktober, beim FC St.Gallen und bei den Rapperswil-Jona Lakers, ausserdem bei den jungen Athletic Tigers Ostschweiz und allen Läufen von Tön Staubli und seinem Akademie-Fass (siehe Bild unten).

* Im Kanton Thurgau gibt es 80 politische Gemeinden. Daran hat sich seit rund 30 Jahren nichts geändert. * Viele Gemeinden gelten aber als zu klein für ein eigenständiges Bestehen in der Zukunft. * Trotzdem hapert es beim Fusionswillen.

* Zusammen mit Ostschweizer und liechtensteinischen Unternehmen hat der Kanton St.Gallen während mehrerer Monate neue Mobilitätskonzepte erprobt. * Rund 1000 Mitarbeitende seien dabei vom Auto auf den öV oder aufs Velo umgestiegen, vermeldet der Kanton in einer ersten Bilanz. * Dabei sind Bühler, SFS Group, Thyssenkrupp Presta, VAT, Leica Geosystems, Hilti, SwissOptic, Escatec und die Thurgauer KB.

* Die Genossenschaft 42hacks hat im Kanton St.Gallen neue Lösungen entwickelt, um Verhaltensänderungen für den Klimaschutz zu erreichen. * Das Startup setzt auf Datenanalysen, technische Innovationen und spielerische Ansätze. * Hinter Aktionen wie «100in100» und «31Days» steckt die Genossenschaft namens 42hacks mit Sitz in Trogen.