* Der Neujahrs-Apéro der Thurgauer Kantonalbank behandelte das Thema Resilienz. * Mit positiven Gedanken ist die Thurgauer Kantonalbank im Kreis von 300 Gästen aus Politik und Wirtschaft in Weinfelden ins Jahr 2026 gestartet. * Entbehrungen bewältigen, Stärken pflegen und sich begegnen waren Kernaussagen der Ruder-Weltmeisterin Jeannine Gmelin und des Extremsportlers Joey Kelly.

Licht und Bewegung ins Dunkle des grossen Saals im Kongresszentrum Thurgauerhof in Weinfelden brachten «The Blackouts». Die junge, international erfolgreiche Künstlertruppe aus Walenstadt stimmte mit einer fulminanten Show auf einen Abend ein, der ganz im Zeichen des mentalen Umgangs mit Widerständen oder auch mit Schicksalsschlägen stand. Bankpräsident Roman Brunner begrüsste zum 14. Thurgauer Neujahrsapéro der Thurgauer Kantonalbank (TKB) rund 300 Gäste aus Politik und Wirtschaft. Er wünschte ihnen einen positiven Blick ins neue Kalenderjahr, vor allem aber auch, dass sie Kraft und Zuversicht für ihre Ziele und Vorhaben im beruflichen wie im privaten Alltag spüren.
Jeannine Gmelin: Schmerz zulassen
Wie es gelingt, mit mentaler Stärke Höchstleistungen zu erbringen, scheinbar Unmögliches zu erreichen oder auch Schicksalsschläge zu bewältigen, beleuchtete der SRF-Sportmoderator Lukas Studer im Gespräch mit zwei beeindruckenden Persönlichkeiten. Jeannine Gmelin, die erste Schweizer Ruder-Weltmeisterin, verriet, wie sie sich trotz ihrer für den Rudersport unterdurchschnittlichen Körpergrösse zur erfolgreichen Sportlerin entwickelt hatte, vor allem durch Beharrlichkeit und Willensstärke. Persönliche Schicksalsschläge, etwa den unerwarteten Tod ihres Lebenspartners, bewältigte sie unter anderem, indem sie den Schmerz als Teil des Lebenswegs zuliess, erläuterte die ehemalige Spitzensportlerin, die inzwischen als Life-Coach tätig ist.
Joey Kelly: Vom Musiker zum Extremsportler
Wie mentale Stärke hilft, auch scheinbar Unmögliches zu bewältigten, schilderte der Musiker und Unternehmer Joey Kelly. Nach seiner Zeit als Mitglied der international erfolgreichen Pop- und Folkband «The Kelly Family» trat der 1972 in Spanien geborene Musiker irisch-US-amerikanischer Abstammung vermehrt als Ausdauer- und Extremsportler in Erscheinung. Nach vielen Marathonläufen und Langstreckenradrennen war für ihn ein 900 Kilometer langer Fussmarsch von Wilhelmshaven bis zur Zugspitze ein prägendes Erlebnis. Dies unter anderem deshalb, weil er sich während 17 Tagen und 23 Stunden nur davon ernährte, was die Natur entlang der Route bot.
Um Erfolg zu haben, brauche es oft einen langen Atem und viel Durchhaltevermögen. Mit den Schlussworten «Bleiben sie dran und verfolgen Sie Ihre Ziele» fasste Thomas Koller, Vorsitzender der TKB-Geschäftsleitung, den Abend zusammen und wünschte den Gästen einen guten Start ins neue Jahr.

* Sieben von zehn Beschäftigten fühlen sich gut für die Digitalisierung gerüstet, obwohl das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten im Vergleich zu 2020 abgenommen hat. * Nur 11 Prozent der Befragten sorgen sich wegen künstlicher Intelligenz um den eigenen Arbeitsplatz, während 36 Prozent eine höhere Gesamtarbeitslosigkeit erwarten. * Unterstützende Führung und gezielte Angebote zur Weiterbildung sind entscheidend, um Ängste vor der Automatisierung wirksam abzubauen.

* Im ersten Halbjahr 2026 verlor die Liechtensteiner Industrie 355 Stellen, während der Dienstleistungssektor zeitgleich um 429 Arbeitsplätze wuchs. * Während Industrieunternehmen vor allem unter mangelnder Nachfrage leiden, kämpfen Dienstleister primär mit dem Mangel an Fachkräften. * Trotz des Stellenabbaus zeigt sich bei den Exporten ab Juli wieder ein deutlicher Aufwärtstrend und die Industrieumsätze stiegen um drei Prozent.

* Kybun beendet ein 18-monatiges Experiment mit KI-gestützter Telefonie und kehrt zum persönlichen Kundenservice durch den Innendienst zurück. * Trotz kontinuierlicher Optimierungen führte der automatisierte Service zu grosser Unzufriedenheit bei Kunden. * Das Unternehmen zieht das Fazit, KI künftig nur noch im Hintergrund zur Entlastung einzusetzen.