* In der Ostschweiz gibt es im Verhältnis zur Bevölkerung die meisten Fitness-Center. * Der Ostschweizer Markt ist weiterhin wachstumsorientiert – eine Besonderheit in der gesamtschweizerischen Entwicklung. * Dario Danubio von Swiss Active bezeichnet die Ostschweiz als Zukunftsmarkt.

Die Ostschweiz aus der Schweizer und der DACH-Perspektive
Die Schweiz weist im DACH-Raum weiterhin die höchste Marktdurchdringung der Fitness- und Gesundheitscenter auf: 16,0 Prozent der Gesamtbevölkerung trainieren in einem Fitness- oder Gesundheitscenter, Deutschland liegt bei 14,8 Prozent, Österreich bei 14,6 Prozent. Bei der relevanten Zielgruppe ab 15 Jahren beträgt die Penetrationsrate in der Schweiz 18,8 Prozent, gegenüber 17,1 Prozent in Deutschland; für Österreich liegen hier keine altersgruppenspezifischen Daten vor teilt der Verband für Fitnesscenter und bewegungs- und gesundheitsfördernde Angebote, Swiss Active, mit.
Gesundheitsbewusste Ostschweiz als wachsender Markt
Innerhalb der Schweiz gehört die Ostschweiz zur starken Deutschschweizer Fitnesslandschaft. Die Centerdichte liegt in St.Gallen bei rund 17 Centern pro 100’000 Einwohner und damit über dem Schweizer Durchschnitt von 15,9 sowie knapp unter der Deutschschweiz insgesamt.
Für die kantonale Betrachtung zeigt die Studie bei den Ostschweizer Kantonen unter anderem: St.Gallen rund 17,2, Thurgau rund 16,0, Appenzell Ausserrhoden rund 14,7 und Appenzell Innerrhoden rund 12,0 Center pro 100’000 Einwohner. Die Ostschweiz ist also überdurchschnittlich gut versorgt – gleichzeitig bleibt der Markt im Vergleich zur gesamtschweizerischen Entwicklung weiterhin wachstumsorientiert.

Dario Danubio, Vorstandsmitglied von Swiss Active, der selber vier verschiedene Center-Konzepte betreibt, fasst die Lage in der Ostschweiz so zusammen: «Wenn man die Zahlen im DACH-Raum nebeneinanderlegt, sieht man: Die Schweiz hat die höchste Marktdurchdringung – und die Ostschweiz ist Teil dieser Vorreiterrolle.» Und: «Mit einer Centerdichte leicht über dem Schweizer Durchschnitt und einer Bevölkerung, die deutlich häufiger trainiert als in den Nachbarländern, ist die Ostschweiz für uns Betreiber kein Risiko, sondern ein Zukunftsmarkt für professionelle Angebote rund um Gesundheit, Prävention und mentale Fitness.»
Dieser Artikel ist eine Aktualisierung einer Meldung von «Business Class Ost» vom Anfang Mai (hier).

* Die Warenausfuhren aus der Ostschweiz sind im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund 300 Millionen Franken gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 3,6 Prozent. * Den grössten Einbruch verzeichneten die Exporte in die USA. * Zwischen Januar und Juni 2026 wurde dorthin fast ein Fünftel weniger exportiert als im ersten Halbjahr 2025.

* Beim Event von «Unternehmerin Rheintal» trafen sich 110 Unternehmerinnen bei der Firma Jansen in Oberriet. * Es war ein Anlass mit spannenden, inspirierenden und herzlichen Begegnungen. * Ein laufendes Impulsprojekt heisst «Frauen in Räte», denn es braucht mehr Frauen in Verwaltungsräten.

* Die Nummern zwei und drei auf dem Schweizer Mobilfunkmarkt wollen beim Handynetz künftig eng zusammenarbeiten und damit Platzhirsch Swisscom stärker herausfordern. * An der Unabhängigkeit der beiden Gesellschaften soll sich aber nichts ändern. * Konkret geht es um das Handynetz in den ländlichen Gebieten der Schweiz. Die dortige Bevölkerung solle von derselben Netzqualität profitieren, wie sie in den Städten geboten wird.